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Schnee, Schnee, Schnee... wir konnten ihn nicht mehr sehen und haben unseren geplanten Skiurlaub - wieder in die französische Schweiz - zwei Tage vor Abfahrt über den Haufen geworfen. Wir lechzten nach Sonne, Strand und Meer. “Sehen wir uns doch mal Tarifa an”, kam uns blitzartig in den Sinn. Nach kurzer Suche im Internet sind wir auf die Seite www.go-tarifa.com gestoßen. Hier haben wir auf die Schnelle alle nötigen Infos über Tarifa erhalten. Den Flug (412 EUR für 2 P) und das Mietauto (96 EUR für 8 Tage) haben wir dann gleich übers Internet gebucht. Eine Unterkunft wollten wir uns vor Ort suchen. Im Internet waren ja noch genügend Appartements frei. Wir gingen das Risiko ein, was keine gute Idee war... |
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Am Freitag, den 03.03.2006 um 06:50 Uhr sind wir in München gestartet. Hinter uns haben wir ein Schneechaos gelassen, das München und Umgebung das komplette Wochenende lahmgelegt hat. Ankunft in Jerez pünktlich um 10:00 Uhr. Eine halbe Stunde später hatten wir auch schon unser Leihauto, einen Kia Picanto in sehr gutem Zustand. Wir machten uns auf den Weg über Cadiz und Canos de Meca nach Tarifa. Kurz vor Tarifa, in Valdevaqueros, bestiegen wir die große Sanddüne und bestaunten die beeindruckende Landschaft
Dann klapperten wir in Richtung Tarifa die einzelnen Surfstationen laut unserer Spotinfo aus dem Internet ab. Wir mussten leider feststellen, dass weit und breit keine Surfstation offen hatte. Getroffen haben wir nur etliche Wohnmobilisten, die eigenes Material dabei hatten. Nachdem auch die Mistral-Station beim Hotel Hurricane zu hatte, haben wir uns schon langsam Sorgen gemacht. Da fahren wir in ein Surfmekka, dachten, hier tobt der Bär und was war: kein Surfmaterial zu leihen, nichts los und unser Material liegt zu Hause...
“So schnell geben wir nicht auf”, sagten wir uns immer wieder vor. Mut zusprechen war auch nötig, denn auch in den Surfshops in Tarifa gab es kein Material zu leihen. Inzwischen war es bereits 17:00 Uhr und wir hatten ja noch keine Unterkunft. Mit dem restlichen Elan erkundigten wir uns in den zahlreichen Immobilienbüros nach einem Appartement. Die Preise waren aber nicht bezahlbar. Die Liste vom Tourismusbüro war auch nicht sehr hilfreich. Wir hatten ja schon so unsere Vorstellungen von einem Appartement mit Meerblick und Sonnenterrasse - wie wir es halt im Internet gesehen haben.
Eine Odyssee begann, bis wir zufällig auf den Surfshop Sailboards Tarifa gestoßen sind. Dort haben wir zumindest erfahren, dass der Stationsleiter vom Club Mistral in Tarifa vor Ort ist. Wir haben die Telefonnummer von Gerd bekommen und ihn auch erreicht. Ein Licht am Ende des Tunnels tat sich auf: Die Mistral-Station hat offen und war nur heute nicht besetzt.
Außerdem hatte Gerd einen wertvollen Tipp wegen einer Übernachtungsmöglichkeit. Im Hostal Las Margaritas haben wir eine Unterkunft gefunden, allerdings nicht nach unserem Geschmack, mitten in der Stadt, aber erst mal ein Bett zum Schlafen (40 EUR/Tag fürs DZ).
Im Internet-Point haben wir das Appartement, das wir schon von zu Hause aus buchen wollten, ab dem nächsten Tag angefragt. Der erbetene Anruf übers Handy kam beim Abendessen. Die Reservierung hat geklappt. Ein herzliches Dankeschön an www.go-tarifa.com! Am Samstagvormittag sind wir in das Appartement Al Tarik Levante (38 EUR/Tag + 25 EUR Reinigung) umgezogen, haben uns gleich die Surfanzüge geschnappt und sind zur Mistral-Station gefahren. Ein super Surftag hat uns für die Strapazen entschädigt. Tja, man muss halt nur wissen, dass Tarifa im März auf Sparflamme kocht...
Strapazen entschädigt Nach einem sintflutartigen Wolkenbruch am Abend schien am nächsten Tag die Sonne, wir frühstückten auf unserer 50 qm großen Dachterrasse mit Blick auf den Strand in Richtung Düne. Der Urlaub hat begonnen, die Spannung viel ab und wir genossen eine wunderbare Woche in Tarifa!
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Appartement Al Tarik Levante: “Moderne, komplett eingerichtete Ferienwohnung in Tarifa, in zweiter Reihe am Strand von Los Lances mit eigener Dachterrasse von wo aus man einen erstklassigen Meerblick hat. Zu Fuss ist man in 1 Minute am Strand und in 10 Minuten im Stadtzentrum. Das Wohnviertel ist das begehrteste in Tarifa und garantiert selbst in der Hochsaison noch Ruhe und Abstand vom lauten Treiben der Stadt.”, so die Beschreibung aus dem Internet.
Das Appartement ist zwar etwas renovierungsbedürftig, macht aber insgesamt einen sauberen Eindruck und wir haben uns wohl gefühlt. Der Ausblick vom Balkon und von der Dachterrasse ist trotz der Lage in der zweiten Reihe sehr schön. Vormittags hat man am Balkon keine Sonne, dafür aber auf der Dachterrasse den ganzen Tag. Wir haben in der gesamten Anlage so ziemlich alleine gewohnt. Deshalb können wir nicht beurteilen, wie die Lärmbelästigung bei voller Belegung ist. |
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Wind hatten wir jeden Tag. Wenn man Lust hat, mit 6,5 bzw. 7,0 qm aufwärts zu fahren, dann könnten wir von von 100 % Windausbeute sprechen. Bei uns waren es dann drei gute Surftage von acht Tagen mit 4,7 bis 5,8 qm bei mäßiger bis guter Welle. Das Surfmaterial vom Club Mistral beim Hotel Hurricane war in Ordnung, bestand aber nur noch aus übriggebliebenen Restposten von der letzten Saison. Ein 40-Tonnen-LKW mit neuem Material war laut Stationsleiter Gerd avisiert für Mitte März. Damit werden die beiden Mistral-Stationen Hurricane und Valdevaqueros ausgestattet. Die Vorbereitungen für die Saisoneröffnung an Ostern laufen dann auf Hochtouren. |
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TARIFA - die südlichste Stadt Spaniens und Mekka der Windsurfer und Kiter. |
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GIBRALTAR - britische Lebensart under südlicher Sonne. |
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BALEO CLAUDIA - beeindruckendste römische Ausgrabungsstätte der Region. |
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...ein wunderschöner Kurzurlaub, wenn auch nur 3 Surftage. Auf große Segel hatten wir dann doch keine Lust. Dafür haben wir viel von der Umgebung gesehen. Den vorgezogenen Frühling - anstatt Schneechaos - bei angenehmen bis zum Teil doch kühleren Termperaturen haben wir bis auf den letzten Sonnenstrahl ausgenutzt. Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal in TARIFA... |
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