Karpathos, 30.08. â 25.09.2002Freitagabend, den 30.08.2002, starteten wir unsere 3 œ-wöchige Reise nach Karpathos. Ăbernachten wollten wir bei Marotta - kurz vor Ancona. Wir kamen um ca. 23:00 Uhr an. Im Gegensatz zum Vorjahr war der Parkplatz am Meer diesmal ein Rummelplatz. Wir fuhren gleich weiter bis Ancona und schliefen im Hafen. Die FĂ€hre nach Patras hatten wir diesmal nicht reserviert, was Bernhard am Samstagmorgen erstmal ein paar Nerven kostete. Wir wollten wieder mit BlueStarFerries fahren, doch leider war die FĂ€hre nach ersten Angaben voll. Bernhard erkundigte sich bei zwei weiteren Gesellschaften. Die eine war zu teuer, die andere fuhr zu spĂ€t ab. Noch einmal bei BlueStar nachgefragt - diesmal an einem Schalter mit einer netten Italienerin - bekam er schlieĂlich die ersehnten Tickets. Die FĂ€hre sollte um 13:00 Uhr auslaufen - abgefahren sind wir erst um 15:00 Uhr. Die Ăberfahrt war ruhig, das Essen gut und wir erreichten Patras mit einer VerspĂ€tung von ca. 2 Std.
Von Patras ging es weiter nach PirĂ€us. Dort angekommen besorgten wir uns Tickets fĂŒr die Weiter -fahrt nach Karpathos. Wir fuhren mit LANE-Lines. Tickets waren ohne Probleme zu erhalten, jedoch sehr teuer. Die Internet-Preise bei dieser Gesellschaft wichen ca. 100 Euro von den Preisen im HafenbĂŒro ab. Unser Womo wurde in die hinterste Ecke der FĂ€hre verfrachtet zwischen Schrott und MĂŒll. AusgerĂŒstet mit Liegen, SchlafsĂ€cken und einer Flasche Rotwein suchten wir uns zum Ăbernachten einen Platz an Deck. PirĂ€us verabschiedete sich noch mit einem heftigen Gewitter und Regen. Wir fanden aber trotzdem ein trockenes PlĂ€tzchen im Freien. Um 19:00 Uhr legte die FĂ€hre planmĂ€Ăig ab. Wir genehmigten uns noch etwas zum Essen in der Kantine und machten es uns dann in unserem Nachtlager gemĂŒtlich - völlig âuncoolâ auf unseren Drei-Bein-Liegen Modell ASTA-Regent - aber superbequem. Die Route fĂŒhrte uns von PirĂ€us nach Milos â Kreta â Kasos â Karpathos.
Gegen 14:00 Uhr legte die FĂ€hre in Pigadia / Karpathos an. Wir fuhren direkt zur Chiken-Bay, wo wir Robert und Claudia mit ihren Kindern Nadine und Florian trafen. Bevor sie am nĂ€chsten Tag zur Heimreise aufbrachen, bekamen wir noch ein paar nĂŒtzliche Insider-Tipps. Am nĂ€chsten Tag besuchten wir Andrea und Willy (Surf-Bekannte aus Ăsterreich) in der Gun-Bay. Auch deren Urlaub war leider zu Ende. Sie âvermachtenâ uns ihren Stellplatz in der Gun-Bay. Dort gefiel es uns besser als in der Chicken-Bay, da man bei Wind direkt am Spot war und einen herrlichen Blick in alle Richtungen hatte. Die nĂ€chsten vier Tage wurde gesurft von SegelgröĂe 5,8 - 4,7 mÂČ. Wir hatten uns eigentlich Wind fĂŒr kleinere Segel erhofft, aber mehr hatte Karpathos momentan nicht zu bieten - vor unserer Ankunft waren vier Tage Flaute und ein Unwetter mit heftigen RegengĂŒssen.
Am Sonntag unternahmen wir eine Rollertour (ca. 40 km) zur Ostseite der Insel. Karpathos ist sehr gebirgig mit schönen Bergdörfern. Man kann sicherlich auch tolle Wanderungen unternehmen - aber bei der Hitze??? Montags kamen unsere Freunde aus Duisburg. Wir holten Dani & Bernd von der FĂ€hre ab und genehmigten uns in Pigadia ein leckeres Gyros. Nach zwei Tagen Flaute waren wieder zwei Tage Surfen in der Gun-Bay angesagt. Danach war wieder Flaute. Wir zeigten Dani und Bernd den Luv -Spot. Dort blieben wir fĂŒr ein paar Tage und nutzten die Windstille zum Beachen - die Bilder sprechen fĂŒr sich.
Ein heftiger Regenschauer und Hunger trieben uns an einem Mittag zur Surfstation von Chris Schill. Dort fachsimpelten wir mit den âStationsleiternâ Stefan und Nik, speisten vorzĂŒglich in der âTaverneâ von Manolis (âScheffeâ) und tranken ein paar Ouzos, ein paar Bierchen und ein wenig Wein. Was dabei rausgekommen ist, zeigen die Bilder.
Am nĂ€chsten Tag war diesmal Gott sei Dank Flaute - Erholung hatten wir nötig. Nach vier windlosen Tagen gingâs ab Montag wieder in die Gun-Bay. Mittlerweile waren auch noch Sonia & Chris - Freunde von Dani & Bernd - mit von der Partie. Endlich war wieder Wind zum Surfen, wobei uns zwei sehr gute Tage am Luv-Spot beschert wurden.
Am Freitag, den 20.09.2002, war dann unser letzter Abend. Nach einem Abschiedsessen im Anemos rauchten wir in gemĂŒtlicher Runde noch ein letztes âPfeiferlâ.
Die FĂ€hre legte am Samstagmorgen um 10:15 Uhr ab. Montagabend waren wir am Gardasee, schliefen in Riva und fuhren am nĂ€chsten Morgen (kalt und Nieselregen) auf den Busparkplatz nach Malcesine. Dort blies ein guter Schlechtwetter-Vento der uns allerdings nicht zum Surfen einlud. Nach einem gemĂŒtlichen FrĂŒhstĂŒck fuhren wir nach Hause und ĂŒberquerten den Brenner bei Schneefall. Auch am Walchensee schneite es fast - der Herzogstand war schon angezuckert - und wir wĂ€ren am liebsten wieder zurĂŒck nach Karpathos.
Es war trotz der langen Anreise ein erholsamer und schöner Urlaub in sehr netter Gesellschaft. :-))
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|